Freiberger Dom
Ende des 12. Jahrhunderts entstand in dem, durch Silberfunde sich schnell entwickelnden sächsischen Freiberg die romanische Basilika "Unserer Lieben Frauen".
Diese fiel jedoch dem großen Stadtbrand von 1484 zum Opfer. Lediglich die spätromanische
Triumphkreuzgruppe, Teile des Tores und die Goldene Pforte blieben von den Flamen verschont. An gleicher Stelle erfolgte der Neuaufbau des Domes St. Marien als dreischiffige spätgotische Hallenkirche. An gleicher Stelle erfolgte dann der Neuaufbau des Domes St. Marien als dreischiffige spätgotische Hallenkirche.
Von außen her erscheint der Dom eher schlicht, doch ist sein Inneres reich ausgestattet mit der großen Silbermannorgel, welche über 2600 Pfeifen besitzt, oder den beiden Kanzeln, der freistehenden Tulpenkanzel von 1505 und die Bergmannskanzel von 1638. Bei der goldenen Pforte handelt es sich um spätromanisches Sandsteinportal aus dem 13. Jahrhundert und befindet sich an der Südseite des Domes. Ein herausragendes Kunstwerk des Mittelalters. Kopien der Goldenen Pforte finden sich in Boston, USA und im Puschkin-Museum in Moskau.
Für Musik- und Klangliebhaber hält das Gotteshaus ebenfalls viel bereit. Während der Sanierungsarbeiten im Dom stellte man fest, dass die Instrumente, die von den kleinen dekorativen Engeln gehalten wurden, Originale aus der Renaissance sind. Außerdem fertigte der berühmte Orgelbauer Gottfried Silbermann gleich zwei Orgeln für den Freiberger Dom.
Der Dom gehört mit Sicherheit zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten und ist das Wahrzeichen der Universitäts- und Silbermannstadt Freiberg. Ein Besuch lohnt sich.
Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: | 9:30 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr |
November bis April: | 10:30 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr |
Kontakt
Freiberger Dom St. Marien
Untermarkt 1
09599 Freiberg
0 37 31 / 2 25 98
fuehrung@freiberger-dom.de
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